Warum Resonanzbilder?

Energiefelder und Resonanzen haben mich immer schon interessiert. Mit wem bin ich verbunden und mit wie vielen? Im Zuge meiner Fortbildungen im Energetikbereich wurde mir bewusst, wie groß und auch mächtig Verbindungen mit Schwingungsfeldern sein können. So haben sich im Laufe der Zeit immer wieder neue Möglichkeiten der Demonstration und Sichtbarmachung ergeben. Im Flusse des Arbeitens entstehen neue Ideen.

Ich habe Schwingungsfelder auch getanzt oder gesungen. Transparenz lässt zuerst einmal hinschauen. Mich interessierte, wie sich das anfühlt, was da schwingt und dann wie es aussieht.

Resonanzbilder zeigen nicht nur das äußere Erscheinungsbild sondern alles was mit dem Subjekt oder Objekt, mit dem in Resonanz gegangen wird, in Zusammenhang steht. Ein ganzheitliches Ertasten von allem, das sich im Feld befindet.

Am Ende ist es besonders wichtig die Tür, die geöffnet wurde, wieder zu schließen, sodass letztendlich nur noch das Bild als das übrig bleibt, was es ist, ein Wandbehang.

Irgendwann gewann ich den Eindruck, dass es auch möglich sein muss, Heilpflanzen als Bildversion in Räume zu hängen, damit diese das Raumklima positiv beeinflussen. Ich zeichnete Salbei und hängte das Bild in meine Küche neben ein schon sehr verkommenes Olivenbäumchen, das sich nirgendwo wohlzufühlen schien. Es dauerte einige Zeit aber dann begann das Bäumchen plötzlich neue Blätter auszutreiben und ich hatte das Gefühl, dass „Salbei-das Bild“ und das Olivenbäumchen sich sehr gut verstanden und interagierten.

Solche Beobachtungen regen meine Kreativität an und es entstehen dann neue Versionen von intuitivelines. Ich war gespannt auf grünen Pfeffer und ein spezielles Salatdressing sowie auf eine Gegenüberstellung von Salz und raffiniertem Zucker. Ich esse immer noch Zucker aber in kleineren Mengen. Die bildliche Gegenüberstellung hat mir aufgezeigt, wie Zucker schwingt. Ich stellte mir vor, dass das, was ich esse mich dann auch so schwingen und irgendwann dann so aussehen lässt, im übertragenen Sinne natürlich.

Wir Menschen schwingen auch. Wir haben unser Leben und alle Einflüsse, die uns zusätzlich mehr oder weniger beeindrucken, je nachdem wie wir es zulassen. Wir haben die Möglichkeit bewusst zu verändern. Ich war neugierig auf Bilder, die sich in Resonanz mit Menschen ergeben. Immer mit Erlaubnis, begab ich mich auf die Reise der Resonanz mit Freunden und Bekannten. Es ergaben sich Bilder, die teilweise mit Symbolen bestückt waren, die durch die intuitive Farbwahl auch eine gewissen Charakter erkennen ließen. Farben sind Wellenlängen ebenso wie Töne und vermitteln Stimmung.

Begonnen hat die Reise allerdings 2015 als ich neugierig auf Mozart, Beethoven und andere klassischen Komponisten war. Ein absurdes Unterfangen? Wenn ich davon ausgehe, dass Zeit nur für uns Menschen linear existiert und Energie nicht vergeht, dann kann ich auch Energiefelder längst verstorbener und dennoch sehr präsenter Persönlichkeiten sichtbar machen. Jedes Bild war ein Prozess getragen von Wahrnehmungen, die während des Schaffens gedanklich und körperlich präsent waren. So verhielt ich mich während des Zeichnens bei Mozart wie ein Kind, das ständig spielen musste. Bei Rachmaninoff hatte ich irgendwelche Ländereien im Kopf und die Schwere des Gemüts. Es entstanden eine ganze Reihe an Resonanzbildern von Musikern und Komponisten aber auch von Malern und Autoren.

Passend zu einer Ausstellung mit dem Titel „Zeitgeist“ entstanden dann Resonanzbilder „Französische Revolution“, „Sklaverei“, aber auch Bilder wie „Zeitgeist 1800 Jh.“, „Zeitgeist-die sechziger Jahre des 20. Jh.“ und das „Jetzt“. Mir wurde klar, wie weit wir uns verändert haben. Das Jetzt fühlte sich beim Zeichnen viel luftiger an als das 18. Jahrhundert.

Spielerisch gehe ich an meine Kreationen heran. Es gibt für mich nichts, was es nicht gibt, man muss nur offen sein, dass es einen findet.

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